Der Stadtrat hat eine großartige Idee: Weil die Menschen ständig streiten, soll jede Gruppe ihre eigene Stadt bekommen, durch schalldichte Mauern und luftdichte Kuppeln voneinander getrennt. So gibt es etwa eine Stadt für alle, die Fußball mögen und eine Stadt für die, die den ganzen Tag nur laute Musik hören wollen. Oder eine Stadt für Lehrer*innen, in der sie endlich einmal nicht von nervigen Schulkindern beim Unterrichten gestört werden. Das Mädchen Eva findet die Idee des Stadtrats nicht so toll wie alle anderen. Sie ist unglücklich, dass sie ihren Opa nicht nach Kinderstadt mitnehmen kann, ist er doch ihr bester Freund. Eva versucht heimlich Kontakt zu ihm aufzubauen und aus Kinderstadt auszubrechen.
Das Kinderbuch „Alle Kinder nach Kinderstadt“ von Renate Welsh erschien vor mehr als 50 Jahren und hat bis heute nichts von seinem Witz und seiner Aktualität verloren. Die humorvolle und actionreiche Parabel erzählt davon, wie wir Mauern zwischen Menschen überwinden können – oder untergraben, wenn sie zu hoch sind. Der Regisseur Simon Windisch bringt die Geschichte in einer eigenen Fassung auf die Bühne. Er gehört zum Team des TaO! (Theater am Ortweinplatz) in Graz, wo er zahlreiche Projekte für und mit jungen Menschen inszenierte. Wir freuen uns, dass er nun zum ersten Mal am TdJ zu Gast ist
Pressetext
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