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ARCHITEKTURBAUKÄSTEN. 1890–1990 DIE GROSSE MITSPIELAUSSTELLUNG

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​Lego kennt jedes Kind. Doch bevor das dänische Unternehmen den internationalen Markt erobern konnte, gab es Hunderte von Firmen, die Bauspielkästen herstellten – rund 900 allein im deutschen Sprachraum. ​ 

Aus der Privatsammlung des Grafikers Claus Krieger, die etwa 150 Baukästen umfasst, entstand eine Mitspielausstellung für Kinder ab 4 Jahren. Sie folgt der These, dass die Vielfalt der Spielsets weniger das Resultat von pädagogischen Absichten war, sondern dass eine Art „Evolution der Steine“ diese Fülle an Baukästen hervorgebracht hat. Unzählige Firmen haben versucht, was schließlich Lego gelungen ist: eine haltbare Verbindung zwischen den Bauelementen herzustellen. ​ 

Die Ausstellung ARCHITEKTURBAUKÄSTEN zeigt ca. 40 Baukästen zwischen 1890 und 1990, viele davon als aufgebaute Modelle. An mehreren Stationen können die Spielsteine ausprobiert werden. Prof. Andreas Kretzer von der Hochschule für Technik (HFT) Stuttgart und seine Studierenden haben die wertvollen Originalbausteine der Kästen „Ingenius“, „Bâtiss“ und „Skyline“ in vergrößertem Maßstab nachgebildet, um sie spielbar zu machen. Außerdem warten Steine der Systeme „Minibrix“, „Tetek“ und „Dusyma“ sowie der „Kleine Großblockbaumeister“ aus DDR-Produktion auf alle, die Freude am Bauen haben. (Pressetext)