In den Händen von Henry Rox verwandelten sich Obst und Gemüse nicht in Stillleben, sondern in anthropomorphe Gestalten. Im Exil nutzte der Bildhauer den Formenreichtum des vergänglichen Materials, um daraus spielerisch Szenen voller hintergründigem Humors zu arrangieren. Rox (1899–1967) wurde als Heinrich Rosenberg in Berlin geboren. Er emigrierte zuerst nach London und 1939 in die USA. Technisch perfekt umgesetzt in „Photo-Sculptures“, fanden seine Figuren zunächst als Bildergeschichten und Illustrationen in Kinderbüchern Verbreitung, schließlich begeisterten sich renommierte Zeitschriften wie Vogue oder Life für die einzigartigen Kreationen. Selbst in einem Hollywoodfilm wurde sein Obstorchester eingesetzt.
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