Die filigranen, fragilen Stücke zwischen Folk, verbeultem Post-Rock und verfließendem Slowcore fußen oft im Kleinen, Kruden, Kuriosen: Hier laufen zwei minimal verschobene Gitarrenfiguren gegeneinander, dort wehen Stimmen aus dem Nebenraum, bis sich verlässlich ephemere, strahlend warme Prachtmelodien ans Licht wagen. Ja, im Grunde umreißt der Titel des aktuellen Album- Openers des Oktetts die emotionale Topografie ihres ergreifenden Entwurfs zeitgenössischer Ensemblemusik aufs Allertrefflichste: „Total Euphoria“.