Im Dezember 2023 verstarb Wolfgang Hollegha in seinem Haus am Rechberg im 95. Lebensjahr. Letzte Pläne galten einer Ausstellung, die in der Neuen Galerie stattfinden hätte sollen. Neue und nie bzw. kaum gesehene Bilder und Zeichnungen sollten gezeigt werden. Zu neuen Gemälden kam es jedoch nicht mehr, wohl aber zu Zeichnungen. Für den Künstler stand fest, dass er nur malen würde, wenn er den notwendigen körperlichen Einsatz im Stande wäre zu leisten. Darin zeigt sich die Kompromisslosigkeit, die Hollegha stets begleitete und die ihn zu einem der wesentlichsten Maler seiner Generation gemacht hat.
Das Engagement Clement Greenbergs, Ende der 1950er-Jahre, sollte Wolfgang Hollegha sofort auf Augenhöhe mit seinen amerikanischen Zeitgenoss*innen stellen – Morris Louis, Helen Frankenthaler oder Jules Olitski. Nie zuvor hat ein österreichischer Künstler international derartig reüssieren können. Die Aktualität seiner Malerei ist bis heute ungebrochen.
(Pressetext)