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DIE BORGIAS

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Stephan Lack

Rom 1492: Während Kunst und Wissenschaft die Menschheit in ein neues Zeitalter führen, ist ein einzelnes Menschenleben kaum etwas wert. Die Papstwahl ist ein beliebter Wettsport, Bestechung gehört zu den Spielregeln. Besonders ein Name wird zum Synonym für Machthunger, sexuelle Gier und Brutalität: Rodrigo Borgia. Als Papst Alexander VI. geht er im Spiel der Macht über Leichen. Seine wichtigsten Werkzeuge: sein Sohn Cesare und seine Tochter Lucrezia. Trotz humanistischer Weltanschauung und Reformwillen: Statt Nachruhm ernten die Borgias üble Nachrede. Waren sie wirklich schlimmer als ihre Feinde? Oder scheitert Rodrigo Borgia am Ende gar an seiner größten Schwäche: der übergroßen Liebe zu seinen Kindern?

Seit mehr als 500 Jahren steht der Name ›Borgia‹ für skrupellose Machtgier, Opulenz und Vetternwirtschaft, gleichzeitig aber auch für den Aufbruch in die Moderne. Eine Renaissance-Geschichte packend wie ein Thriller, vielschichtig wie ein Wandgemälde und aktueller denn je. Ein praller Stoff als Spiegel unserer Gegenwart.
(Pressetext)
 
Regie
Max Lindner
 
Bühnenbild
Beate Bayerl

Ensemble:
Stefano Bernardin
Pippa Galli
Sebastian Pass
Gabriel Oceano Schlager
Patrick Seletzky
Petra Staduan
Alexander Strobele
Alexandra Maria Timmel


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