#LIEBLINGSEVENT#THEATER

DIE KATZE AUF DEM HEISSEN BLECHDACH

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Von Tennessee Williams

Inszenierung: Felix Metzner

Anlässlich „Big Daddys“ Geburtstag trifft die gesamte Familie auf dessen großem Anwesen in den US-Südstaaten zusammen. Zeit, alte Familienstreitigkeiten wieder aufbrechen zu lassen, alte Hassgefühle zu aktivieren, aber auch Zeit, um sich endlich einmal der unbequemen Wahrheit zu stellen. Denn der übermächtige Big Daddy hat nicht mehr lange zu leben. Die vitale und lebenslustige Schwiegertochter Maggie liebt zwar ihren Mann Brick, doch der entzieht sich ihr immer mehr, trinkt heftig und verweigert sich ihr und der Familie durch Bitterkeit und Resignation. Bruder Gooper und seine Vorzeigeehefrau Mae samt Kinderschar sind nur an der Übernahme von „Big Daddys“ Vermögen interessiert und versuchen daher, den Versager Brick und seine kinderlose Frau auszustechen.

Maggie fühlt sich wie die sprichwörtliche Katze auf dem heißen Blechdach, die versucht, mit Trippelschritten den Schmerz so lange wie möglich zu ertragen. Aber sie kann auch ihre Krallen ausfahren: Sie macht sich daran, den Bannkreis von Heuchelei, Selbsttäuschung und verlogener Moral zu durchbrechen, um ihren Mann Brick und ihre Ehe zu retten. An diesem Nachmittag entlädt sich nicht nur in der Natur ein Gewitter, sondern auch all der über Jahre hinweg entstandenen Lebenslügen, die das Leben der Familie so unerträglich gemacht hat.

Tennessee Williams erhielt 1955 für diesen amerikanischen Bühnenklassiker seinen zweiten Pulitzerpreis, die Verfilmung mit Elisabeth Taylor und Paul Newman wurde für sechs Oscars nominiert.
Pressetext

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