#LITERATUR

ELKE & MIRIAM LAZNIA

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Die Autorin Elke Laznia liest aus ihren Texten, die eine poetische Auseinandersetzung mit den letzten Dingen und zugleich ein Lied an das Leben sind. Die Pianistin Miriam Laznia flicht ein Netz aus Tönen und Melodien zwischen die Texte und gibt ihnen zugleich Raum und Boden und gestaltet mit ihren Improvisationen nicht nur die Lesung aus, sondern bestimmt sie als eigene Stimme mit, entwickelt Musikstücke zu den Texten.
Es ist ein Fragen und Antworten zwischen den zwei Frauen, Mutter und Tochter, ein Gespräch, ein Miteinander. 

Es geht um singuläre Sprachbilder: Bilder von Zartheit und Zumutung, von Trauer, Scham, Nähe und von der Unbegreiflichkeit, was die Zeit mit unseren Körpern macht, mit unserem Geist, welches Vorfahren-Erbe wir in uns tragen und was wir davon weitergeben. Fragen stellen sich noch einmal neu, wer wir einander waren und sind, was noch gesagt sein muss, und ob wir dafür eine Sprache finden; schließlich, wie der Verlust wieder zum Leben hin umschlägt.  

Besetzung
Musikerin : Miriam Laznia 
Autorin: Elke Laznia