#THEATER

ERBE

´

​ Dorothea Zeemanns   Erbe   richtet einen schonungslosen, dabei durchaus humorvollen Blick auf die Verhältnisse einer Wiener Professorenfamilie der Nachkriegsjahre. In drei Akten, die in den Jahren 1945, 1955 und 1960 spielen, animiert Zeemann das Erbe des Zweiten Weltkriegs und die Kräfte, die in den Jahren danach am Wirken sind. In der Regie von Ingrid Lang gelangt das bisher nur im Literaturarchiv der Österreichischen Nationalbibliothek als Typoskript vorliegende und seit kurzem im Sessler Verlag erschienene Theaterstück nun zur Uraufführung. ​

Mit dieser Uraufführung einer bereits verstorbenen und in Anbetracht der Vielseitigkeit und Qualität ihres literarischen Werks viel zu wenig bekannten österreichischen Autorin, setzt das Theater Nestroyhof Hamakom die mit Maria Lazars Der Nebel von Dybern begonnene Spielzeit mit einer weiteren bislang kaum gehörten weiblichen Stimme fort. Vielleicht kann Zeemanns Erzählung über einen Holocaustüberlebenden, der in seiner Heimat Wien vegeblich nach Menschlichkeit sucht und aus dem Bedürfnis nach Sicherheit keine andere Wahl hat als zu emigrieren, auch zum Verständnis der aktuellen Situation jüdischer Mitbürger*innen beitragen.
(Pressetext)

Mit
Lukas Haas
Sophie Kirsch
Theresa Martini
Marie Cécile Nest
Dominik Raneburger
Peter Strauss