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FRANZOBEL

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Franzobel wurde 1967 in Vöcklabruck, Oberösterreich, geboren. Er studierte von 1986 bis 1994 Germanistik und Geschichte an der Universität Wien. Bis 1991 als bildender Künstler (unter dem Pseudonym „Franz Zobl“), seit 1989 als freier Schriftsteller tätig. Sein umfangreiches Werk umfasst Theaterstücke, Romane, kürzere Prosatexte, Lyrik (teils in Mundart) und Kinderbücher. Er  erhielt u. a. den Ingeborg-Bachmann-Preis, den Arthur-Schnitzler-Preis, den Nicolas-Born-Preis und den Bayerischen Buchpreis und war wiederholt auf der  Short- und Longlist zum Deutschen Buchpreis. Zuletzt erschienen die in zahlreiche Sprachen übersetzten historischen Romane »Das Floß der Medusa« (2017), »Die Eroberung Amerikas« (2021), »Einsteins Hirn« (2023) und »Hundert Wörter für Schnee« (2025). ​