Politische Instabilität, Machtmissbrauch, wirtschaftliche Krisen und eine zunehmend unübersichtliche Gesellschaft – genau hier setzt das Werk von Honoré Daumier an, dessen Kunst bis heute erstaunlich aktuell wirkt. Mit scharfem Blick und unbestechlichem Humor hält er seiner Zeit den Spiegel vor. Bereits 1936 präsentierte die ALBERTINA die erste große Daumier-Schau im Angesicht des aufkommenden Nationalsozialismus. 90 Jahre später wird der Künstler – unterstützt durch Leihgaben des Städelschen Museumsvereins – neu entdeckt: mit Lithografien, Zeichnungen, Gemälden, Skulpturen und einem Animationsfilm, dessen Musik von Paul und Linda McCartney stammt.
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