Let’s break the ice – it’s spring! Bei diesem Pre-Festival-Get-together stimmen wir uns gemeinsam auf das imagetanz Festival ein und schaffen einen Rahmen, der unterschiedliche Access-Bedürfnisse mitdenkt und unterstützt. Bei einer Touch and Tell Tour lernen wir den sensorischen Regulations-, den Ruhe- und den Theaterraum im brut nordwest kennen. Bei Tee und Kuchen können wir außerdem andere Festivalbesucher*innen treffen – vielleicht sogar einen Festival-Buddy.
Dieses Get-together richtet sich an alle, die Lust haben, gemeinsam herauszufinden, wie man sich durch ein Festival bewegt – in einem Rahmen, der Barrierefreiheit und unterschiedliche Bedürfnisse aktiv mitdenkt.
Im Fokus steht das imagetanz, ein Festival für Neues aus Choreografie und Performance, das von 04. bis 28. März vor allem im brut nordwest stattfindet. Gemeinsam machen wir uns mit den Räumen im brut nordwest vertraut, damit wir sie während des Festivals selbstständig und sicher nutzen können.
Bei einer geführten Touch and Tell Tour erkunden wir den sensorischen Regulationsraum und den Ruheraum – Orte, an die wir uns jederzeit zurückziehen und in denen wir uns regulieren oder einfach aufhalten können. Spielerische, barrierearme Formate laden dazu ein, einander kennenzulernen und sich auszutauschen.
Zum Abschluss probieren wir die Lieblingskuchen der Festival-Kurator*innen – und erfahren dabei mehr über das kommende Programm. Vielleicht findet sich ein Festival-Buddy, mit dem man eine Vorstellung besuchen kann.
Schauen wir zusammen, was passiert – und vor allem: Haben wir gemeinsam Spaß!
Elena Lach (dey/sie) wohnt in Wien und arbeitet als Performer*in, persönliche Assistenz und Regieassistenz. Dey erforscht Queer Use von öffentlichem Raum in SPACE HOLDER, das Zugang zu queeren Partys für neurodivergente Menschen ermöglichen soll, und war bisher im flucc und am 4lthangrund vertreten. Als Teil des Careful Collisions Collective gestaltet Elena Lach queere Bewegungsräume für Kontaktimprovisation. Dey liebt Fragen, nichtverbale Kommunikation und praktiziert soziale Eigenartigkeit als Überlebensstrategie und Beziehungsweise. Im Herbst 2025 leitete Elena Lach gemeinsam mit Ema Benčíková den Workshop Spacing in: Relaxed Performance Lab für autistische und neuroqueere Personen im Rahmen von brut barrierefrei.
Ema Benčíková (she/they) ist eine in Wien lebende Kuratorin, Theaterregisseurin und Care-Workerin. In ihrer künstlerischen Forschung konzentriert sie sich auf eine kritische Phänomenologie nichtnormativer Verkörperung mittels Methoden des institutionellen Konstruktivismus und der infrastrukturellen Analyse gegenseitiger Hilfe innerhalb trans und crip Communities. Von 2019 bis 2024 war sie Leiterin des neurodivergenten Community-Theaters Stopy Snov in Bratislava. 2025 kuratierte sie Ausstellungen in der ŠKUC Gallery in Ljubljana und in der Kunsthalle Exnergasse in Wien. Im vergangenen Jahr war sie Stipendiatin der intersektionalen Organisation kültüř gemma!. Im Herbst 2025 leitete Ema Benčíková gemeinsam mit Elena Lach den Workshop Spacing in: Relaxed Performance Lab für autistische und neuroqueere Personen im Rahmen von brut barrierefrei.