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I <3 TOO MUCH INDIE SLEAZE

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Am 26. Juni lädt die Wiener Eventreihe too much zur ersten Ausgabe von i <3 too much indie sleaze in den Club Titanic. Die Veranstaltung widmet sich einer Ästhetik und Musikkultur, die derzeit ein bemerkenswertes Comeback feiert: Indie Sleaze – eine zwischen 2006 und 2012 im Spannungsfeld von Garage Rock, Electroclash, Myspace und Blogkultur entstandene Bewegung, die weniger ein Musikgenre als eine Haltung war. Die Szene inszenierte sich selbst ebenso leidenschaftlich wie heutige Social-Media-Kulturen – allerdings mit Blitzlicht-Kameras statt Ringlichtern. 

Zwischen Garage Rock, Bloghouse, Electroclash und genreübergreifenden Clubsounds entsteht eine Nacht, die den Geist des Indie Sleaze aufgreift. Dabei geht es weniger um nostalgische Rückschau als um die Neuinterpretation einer Haltung: DIY statt Hochglanz, Charakter statt Perfektion und Tanzflächen statt Algorithmus. Dass Indie Sleaze derzeit ein Revival erlebt, zeigt sich nicht nur in Mode und Internetkultur, sondern auch in einer neuen Generation von Bands und Künstler:innen, die den Sound und die Ästhetik der späten 2000er-Jahre neu interpretieren. Das zeigt sich auch in Österreich: Acts wie Filly, Lino Camilo, Jeansboy oder Beaks greifen musikalisch und ästhetisch Einflüsse auf, die einst zwischen Garage Rock, Electroclash, Myspace und Blogkultur entstanden sind. 

Beim “i <3 too much indie sleaze” Event am 26.06. im Club Titanic sorgen DJ-Sets von Stormy Romy, Lino Camilo, Lorenz Uhl (Jeansboy) und Semorad für den Sound. Das Line-up verbindet Akteur:innen verschiedener Generationen – von Menschen, die die ursprüngliche Indie-Sleaze-Ära selbst erlebt haben, bis zu Künstler:innen, die deren Ästhetik und musikalischen Einfluss heute neu interpretieren. Gemeinsam spannen sie einen Bogen zwischen Garage Rock, Bloghouse, Electroclash und zeitgenössischen Clubsounds. 

Mit i <3 too much indie sleaze startet too much eine neue Veranstaltungsreihe, die popkulturelle Obsessionen in gemeinschaftliche Erlebnisse verwandelt. Das erklärte Ziel: Partys schaffen, von denen man nicht wusste, dass man sie braucht.



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