Ganz im Sinne des neugierigen und aufmerksamen Zuhörers Karl-Markus Gauß – schlendernd, sammelnd und notierend – konzentriert sich der Porträtfilm „Schlendern ist mein Metier“ aufs Zuhören und Beobachten. Von der Wohnung in der Stadt Salzburg in den Pinzgau und Pongau bis in die Nachfolgestaaten Jugoslawiens und an die Ränder Europas folgt der Film dem Schriftsteller Gauß und seiner Frau Maresi.„Schlendern ist mein Metier“ von Johannes Holzhausen porträtiert Karl-Markus Gauß als Schriftsteller und großen Menschenfreund, der in seinem Schreiben die Orte und Geschichten in den Blick nimmt, die unsere Gegenwart bestimmen. Der Film wird dabei auch, durch die Augen des Schriftstellers, ein Abgesang auf ein Europa, das es vielleicht so nie gegeben hat.Im Anschluss an den Film führt Manfred Mittermayer mit Karl-Markus Gauß und dem Regisseur Johannes Holzhausen ein Gespräch.
Pressetext
Karl-Markus Gauß, geboren 1954 in Salzburg, wo er heute als Autor und Herausgeber der Zeitschrift Literatur und Kritik lebt. Seine Bücher wurden in viele Sprachen übersetzt und oftmals ausgezeichnet, darunter mit dem Prix Charles Veillon, dem Österreichischen Kunstpreis für Literatur, dem Johann-Heinrich-Merck-Preis, dem Jean-Améry-Preis und dem Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung. Bei Zsolnay erschienen zuletzt Abenteuerliche Reise durch mein Zimmer (2019) und Die unaufhörliche Wanderung (2020).