#THEATER#PERFORMANCE

KÖRPER DEINEN

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Performerinnen: Ines Kaiser, Clara Diemling
Konzept & Regie: Maren Streich
Dramaturgie. Raoul Eisele

Fokus der Performance liegt auf der Befragung des eigenen, fremden und gesellschaftlichen Körpers, auf den Einschreibungen, den Ablagerungen, die sich in den Zwischenräumen, in den Arterien, Sehnen, Muskeln uvm. finden lassen - die von Verletzungen, Traumata, aber auch von Schönem erzählen: von Verdrängtem und Vergessenem und nach der Erinnerung im episodischen Gedächtnis suchen und greifen.  

Ich möchte meinen Körper fragen, an was er sich erinnert, von dem ich nichts mehr weiß. Ich möchte meinen Körper fragen, an was er denkt, wenn ich nicht zuhöre.

Der performative Akt erschafft ein Sprechen, Flüstern, ein zur Sprache kommen, zur physischen und oralen Sprachen, auch eine Körpersprache, die in Interaktion mit sich und dem Publikum tritt und wirft ein Nachfühlen, in den Bühnenraum, in dem man sich treiben lassen kann; er leuchtet aus, fokussiert und greift in teils poetischen, teils erzählerischen Episoden nach all dem, was in einem stattfindet oder stattgefunden hat - damit entsteht ein Nachdenken über das, was und wie stattfinden wird und könnte. Die Stimmen, die Körper reagieren und agieren miteinander oder stellen sich bewusst dem Gegensatz - gibt damit der Vergangenheit im Jetzt neuen Raum, um darin ein Loslösen zu schaffen, ein Erweitern der Sichtweise auf sich und seine Umwelt.

Mein Körper erzählt mir davon, wenn ich in Decken, wie ich in Höhlen liege und mich geborgen fühle, erzählt mir davon, meine ich zu verstehen, dass das du bist, dein Inneres ist, was ich mir hole und ergreife.