KOO JEONG A widmet sich beiläufigen Erscheinungen, die aus geduldigem Beobachten hervorgehen. Unsichtbare Phänomene werden über Klänge und Gerüche erfahrbar, wobei Erfundenes und Gefundenes eng miteinander verwoben werden. Zarte Phänomene sensibilisieren die Sinne um die Imagination zu öffnen. KOO JEONG As Werk ist von einer außergewöhnlich stillen Sprache und zurückhaltenden Gesten geprägt: Wenige, präzise gesetzte Mittel genügen, um Wirkung zu erzeugen. Das Kunsthaus Bregenz bietet dafür den idealen Rahmen — trotz seiner Größe und Weitläufigkeit lässt es das scheinbar Marginale zur Geltung kommen. Erinnerung, Eleganz und eine fast spirituelle Atmosphäre prägen sowohl KOO JEONG As Arbeiten als auch Peter Zumthors Architektur.
KOO JEONG A (*1967, Seoul) lebt und arbeitet „überall“. 2024 vertrat KOO JEONG A Südkorea bei der 60. Biennale in Venedig. Zu den bedeutendsten Ausstellungen zählen: OooOoO , Malmö Konsthall, 2024, Dance with Demons , Fondation Beyeler, Basel, 2024, [YONG DONG] , Pilar Corrias, London, 2022, KOO JEONG A , Galerie Eva Presenhuber, New York, 2020, It’s Urgent! , LUMA, Arles, 2020, OooOoO , Triennale Milano, 2019, und 16:07 , Kunsthalle Düsseldorf, 2012. 2025/2026 ist die Ausstellung LAND OF OUSSS [KANGSE] im LUMA, Arles, und die Installation HAUS DER MAGNET im Haus der Kunst in München zu sehen.
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