#LIEBLINGSEVENT#OPER#THEATER

LE GRAND MACABRE

´

Musik György Ligeti
→ Oper in zwei Akten
Text Michael Meschke & György Ligeti
nach La Balade du Grand Macabre
von Michel de Ghelderode

Inszenierung & Bühne
Jan Lauwers
Choreographie
Paul Blackman
Jan Lauwers
Dramaturgie
Elke Janssens

Besetzung
Ruffiack
Jusung Gabriel Park
Schobiack
Jack Lee
Schabernack
Nikita Ivasechko

Angesagte Weltuntergänge finden in der Regel nicht statt. Mit seiner einzigen Oper Le Grand Macabre gelang György Ligeti ein großes und diskursives Welttheater, in dem die ungeschminkte Conditio humana mit all ihren Trieben und Schwächen nichts weniger als eine bevorstehende Apokalypse zu Fall bringt: In ein imaginäres, korruptes Schlaraffenland – das »verfressene, versoffene und verhurte« Breughelland – platzt eines Tages der Tod alias Nekrotzar alias der dämonische Große Makabre, um die unmittelbare Zerstörung der Welt und der frivolen Menschheit zu verkünden. Durch die ihm unbekannten Gelüste des Lebens verführt und überwältigt, stirbt am Ende aber ausschließlich Nekrotzar selbst. Alle anderen gelangen zur Moral, dass ihr vorläufiges Überleben zur Beibehaltung des bis dahin geführten Lebenswandels genutzt werden sollte.
(Pressetext)