In der jüngeren britischen Rockszene mangelt es derzeit kaum an Bands, die sich des guten alten Jazz annehmen, um ihn dann schnurstracks in den Overdrive zu jagen. Bands wie Maruja aus Manchester etwa, die ihre musikalischen Grenzgänge auch noch mit aufbegehrendem Elan versehen, wenn sie in ihrem aus Post-Hardcore-Punch, Saxofon-Steilgang und Spoken-Word-Vehemenz gekneteten Œuvre zu sozialen Fragen Stellung nehmen. Auf dieser Basis verschwenden sich Maruja in furiosen Live- Konzerten. Pain to power, power to the people!