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MUNDTOT

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​ Von den Rändern des Spitzensports aus spricht ein Team von Handballerinnen. Sie laufen, atmen, lassen Muskeln spielen. Ihre Leistungen sind nie genug, der Jubel am Spielfeld nur vorübergehend. Da, wo das Training aufhört, finden die Spielerinnen zur Sprache. Sie entlarven sexualisierte Körperbilder, berichten von Konkurrenz und Solidarität, sie misstrauen den Worten des Trainers. Langsam tasten sie sich vor und formulieren die Grenzen überforderter Körper in knappen Trikots und unter unsportlichen Berührungen.

Sie probieren über das zu sprechen, was lange ungesagt geblieben ist. Zärtlich klingt die Sprache von Freundinnen. Gemeinsam klagen sie an. ​ Autorin Miriam Unterthiner verbrachte ihre Jugend auf den Handballfeldern Italiens. Mit   Mundtot   findet sie eine radikal poetische Gestalt für den Spracherwerb des Sportkörpers und dessen politische Dimension.   Mundtot   ist ihre dritte Uraufführung - ihre Stücke wurden bereits vielfach ausgezeichnet. Zuletzt erhielt   Blutbrot   den Debütpreis des Österreichischen Buchpreises 2025. ​
Pressetext

Schauspiel:
Tala Al-Deen,
Iris Becher,
Florentine Krafft,
Sophia Löffler

Regie:
Christiane Pohle
Bühne und Kostüme:
Anton von Bredow
Live-Musik:
Lens Kühleitner