In seinen Installationen, Zeichnungen, Filmen und Skulpturen setze Vardag einer "Ökonomie der Aufgeregtheit eine subversive Ruhe entgegen, eine Konzentration auf die ästhetischen und sozialen Bedingungen des Zeigens, des Ausstellens, des Öffentlich-Machens", hieß es in der Begründung der Jury, bestehend aus Andreas Fogarasi, Kathrin Rhomberg, Stella Rollig, Johanna Schwanberg, P. Schörghofer und Esther Stocker. Die präzise Aufmerksamkeit in seinem Schaffen sei damit "nicht nur ästhetisches Werkzeug, sondern direkte, menschliche Kommunikation" und das Betrachten seiner Kunst "eine Einübung in ein kritisches Verständnis gegenwärtiger Bildproduktion".
Pressetext