Nadine Lemkes Fotoarbeiten haben einen biografischen Ausgangspunkt und befassen sich mit Provenienz, persönlichem Lebensumfeld und fotografischen Archiven. Fotografien werden dabei als physische Objekte verstanden, deren materielle Beschaffenheit und Herkunft Teil der Arbeit sind. Durch Trennung und Neuordnung werden ursprünglich zusammenhängende Bildkontexte aufgelöst und in fragmentierten räumlichen Strukturen neu zusammengesetzt.
Ausgangspunkt der Ausstellung ist ein anonym erworbenes Konvolut analoger Fotografien, das Pflanzen eines über Jahre gepflegten Kleingartens zeigt.