Billy Wilder wird der Satz zugeschrieben: „Die Pessimisten landeten in Hollywood, die Optimisten in Auschwitz.“ Antonio Gramsci wiederum ging es auch in einem faschistischen Gefängnis um den Pessi- mismus des Verstandes und den Optimismus des Willens. Der Vortrag verfolgt künstlerische, theoreti- sche und aktivistische Beispiele einer nüchternen Hoffnung als Untröstlichkeit, als Überlebensweisheit und als Alltagspraxis. Denn, so Heiner Müller, „wir können nichts tun als unsere Arbeit, die wenig Fol- gen hat und für die Toten keine.“