#LIEBLINGSEVENT#THEATER

ONKEL WANJA

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Tschechows Figuren-Gestrick versammelt sich in einem fiktiven, russischen New York als Freundesgruppe mit entfernten familiären Verhältnissen, aber vor allem einer Menge Abhängigkeiten. In der überhitzten Großstadt ist jeder mit sich selbst beschäftigt und dem eigenen Voran- oder eben auch Nicht-Vorankommen.
Sunny (Sonja) und Wanni (Wanja) leben in einer WG mit billigem Mietzins, doch dieses Wohnrecht soll ihnen nicht ewig sicher sein. Sonja finanziert mit ihren 1000 Nebenjobs das Leben der beiden und ist auch in ihrer Hingabe Doktor Astrows Aufmerksamkeit zu erlangen unermüdlich. Dieser wiederum ist vor lauter Müdigkeit blind in alle Richtungen.
Wanja hat überhaupt aufgegeben sich von der Couch zu bewegen – ihm fehlt der Grund, denn lässig vor sich hin philosophieren und etwaige Lebenstheorien aufstellen, das geht auch bequem im Sitzen.
Elena ist eine eiskalte Nordsee-Insel, die mit ihrer pragmatischen Art jegliches Streben hinter sich gelassen hat. Sie will die kapitalistische Welt wertfrei in all ihren Facetten nutzen und weiß, dass ihr persönliches Glück sehr wohl käuflich ist.
Liebesdreiecke und viele Büchsenlacher, großes Drama, lebensverändernde Möglichkeiten und alltägliches Treiben einer „Friends“-Gruppe. Und am Ende ist alles wie am Anfang. Denn so wirklich verändern darf sich nichts in einer Sitcom. Die nächste Folge beginnt für die Figuren nämlich wieder bei null, sie trägt nur einen anderen Titel.
Pressetext
Regie: Stefan Lasko (nach einer Inszenierung von Dominic Oley)
Text: Julia Edtmeier
Besetzung: Gerhard Kasal, Agnes Hausmann, David Oberkogler, Nicolaus Hagg, Julia Edtmeier, Alex Kapl
Kostüm: Matthias Dielach
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