Angesichts der gegenseitigen soziotechnischen und ökologischen Durchdringung wäre es „Wahnsinn“, Hoffnung auf rein individueller Ebene zu konzipieren. Ausgehend von Ernst Blochs Überlegungen zur Hoffnung als etwas, das auf dem „Noch-Nicht-Bewussten“ gründet, werden wir untersuchen, wie der durch unsere planetarische Situation erzwungene Realismus möglicherweise nicht im Widerspruch zu Blochs Idealität steht, sondern eine Gelegenheit bietet, strukturelle Verflechtungen in soziale Solidari- täten zu verwandeln, aus denen Hoffnung kollektiviert werden kann. In Kooperation mit Kunstraum Niederoesterreich. (Pressetext)