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PIETER CLAESZ: STILLLEBEN

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Das Kunsthistorische Museum widmet dem niederländischen Barockmaler Pieter Claesz (um 1597/981660) in Kooperation mit der Kaiserschild-Stiftung eine einzigartige Sonderpräsentation. Im Rahmen des Projekts   Kaiserschild Art Defined rückt die Ausstellung drei Werke dieses bedeutenden Vertreters der Stilllebenmalerei des 17. Jahrhunderts ins Rampenlicht. 

Gemeinsam mit der Alten Galerie des Universalmuseums Joanneum Graz und dem Kunst Museum Winterthur werden atmosphärisch dichte Stillleben von Pieter Claesz präsentiert, die seine meisterhafte Lichtregie und raffinierte Umsetzung von Materialität eindrucksvoll zur Schau stellen.

Pieter Claesz Meister der Schlichtheit und Illusion 
Claesz, gebürtig aus Flandern, lässt sich um 1620 im niederländischen Haarlem nieder einem blühenden Kunstzentrum. Dort entwickelt er die aus Antwerpen adaptierte Form des Stilllebens der gedeckten Tische: eine reduzierte Farbpalette, wenige Objekte und eine meisterhafte Lichtregie kennzeichnen seine Werke. Diese kleinen Mahlzeitenbilder (ontbijtjes oder banketjes genannt) machen ihn berühmt. Mit über 230 Gemälden prägte er das Genre nachhaltig und wird zum Hauptmeister des Haarlemer Stilllebens, Wegbereiter und bedeutenden Neuerer der Stilllebenmalerei.