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RADIKAL ALT

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RADIKAL ALT ist eine vielstimmige Stückentwicklung über das Altern von Frauen in einer Gesellschaft, die Jugend als Kapital handhabt und weibliche Körper permanent beurteilt. Drei Frauen stehen auf der Bühne – 40, 60 und 70 Jahre alt – und verhandeln ihre Körper, ihre Biografien, ihre Scham, ihre Wut, ihre Lust und die Angst vor dem Verschwinden. Ausgehend von dokumentarischem Material, autobiografischen Texten, popkulturellen Referenzen, Interviewfragmenten und literarischen Zitaten entsteht eine textbasierte Performance zwischen Diskurs, Szene, Chor und persönlichem Bekenntnis.

RADIKAL ALT fragt danach, warum Altern für Frauen noch immer als individueller Makel und nicht als gesellschaftliche Realität verhandelt wird. Warum Frauen „alt gemacht“ werden, während Männer einfach älter werden. Warum Anti-Aging als Selbstverständlichkeit gilt, aber Endlichkeit tabu bleibt.

RADIKAL ALT ist keine Erzählung vom würdevollen Altern. Es ist eine Zumutung. Eine Kampfansage. Altern wird hier zur radikalen Praxis: laut, widerspenstig, komisch, schamlos, traurig und lustvoll zugleich. Ein Abend über Körper im Wandel – und über die politische Dimension des Älterwerdens.
(Pressetext)

REGIE Marion Rothhaar
SCHAUSPIEL Cornelia Heyse, Elke Hartmann, Wiltrud Stieger

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