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RICHARD PRINCE

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Mit Ironie, Witz und Scharfsinn entlarvt Richard Prince (geb. 1949) die Bilderwelt der Konsumgesellschaft. Seit den 1970er-Jahren setzt sich der in New York lebende Künstler mit den visuellen Codes und Fiktionen der US-amerikanischen Alltagskultur auseinander und untersucht die Mechanismen von Autor:innenschaft, Originalität und medialer Repräsentation. Berühmt wurde er mit der legendären Serie   Cowboys: Marlboro-Werbungen, „refotografiert“ mit vom Original abweichendem Bildausschnitt, werden zur kritischen Reflexion über Mythen, Männlichkeit und Medien. Die ALBERTINA widmet Prince eine große Ausstellung, die Arbeiten von den 1970er-Jahren bis heute zeigt. Im Zentrum steht die Fotografie, Princes Leitmedium. Zu sehen sind ikonische Serien wie   Fashion,   Gangs   und   Cowboys   sowie selten oder noch nie gezeigte Werke – von seinen bahnbrechenden Refotografien von Werbeanzeigen über autobiografisch gefärbte Aufnahmen aus dem ländlichen Bundesstaat New York bis hin zu komplexen Collagen aus gefundenem Material.
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