Roland Reiter überformt Auto- und Motorradteile zu Objekten, die zwischen Skulptur und Malerei pendeln – abstrakt und doch von Erinnerung durchzogen. Seine neue Werkserie im studio der Neuen Galerie Graz knüpft an die Avantgarden der 1960er-Jahre an und verbindet sie mit popkulturellem Glamour und dem zeitgenössischen Diskurs. Was die Dinge einmal waren, ist noch spürbar. Was sie sein könnten, bleibt offen.
Roland Reiter (* 1965) ist ein Künstler, der in den letzten Jahrzehnten ein Werk hervorgebracht hat, dessen zahlreiche Facetten nur schwer auf einen Nenner zu bringen sind. Charakteristisch für sein Schaffen ist das Spiel mit Vertrautem, das sich einer klaren Zuordnung oftmals entzieht, einer feinen Note des Humors, die sich aber nie in der Pointe erschöpft und einer Vielschichtigkeit, die sich erst bei näherer Betrachtung und Reflexion auftut.
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