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SNORRE ELVIN - MERMAID(S) OF THE HYPERSEA

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Mermaid(s) of the Hypersea ist eine somatische und performative Untersuchung des Wasserseins in einem choreografischen Kontext. Es ist ein Tanz mit dem Wasser, das wir alle in uns tragen, dem Wasser, das wir sind, und dem Wasser, das durch uns hindurchgeht und die Grenzen zwischen dir, mir und uns sowie dem Menschlichen und dem Nichtmenschlichen verwischt. „Hypersea“ nennen Dianna und Mark McMenamin das Wasser, das alle lebenden Organismen in sich tragen. In Mermaid(s) of the Hypersea kommen die Performer*innen mit diesem gemeinsamen inneren Meer in Berührung, indem sie in einem Grenzgebiet arbeiten, in dem Wasserkörper sich verwandeln und das Imaginäre, das Sinnliche, das Performative und das Fiktive ein umfassendes Verständnis von sich ständig verändernden flüssigen Körpern schaffen. Meerjungfrauen als mythische Diven, die das Dazwischensein, die Queerness und das Mehr-als-Mensch-Sein verkörpern, werden zu Figuren, die es darzustellen gilt. Durch Singen, Tanzen, das Zubereiten von Tee und das Ausgießen von Wasser wird die Performance zu einem Ritual, bei dem man zu einer „Mermaid of the Hypersea“ wird. Die Performance ist eine Duettversion der Soloperformance Mermaid of the Hypersea von Snorre Elvin aus dem Jahr 2019.

Im Anschluss an die Performance am Samstag, dem 27. Mai, Karaoke-Party gehostet von Luca Büchler.


Snorre Elvin ist Tänzer und Choreograf und lebt in Kopenhagen. Er hat einen MFA in Choreografie von der Danish National School of Performing Arts, wo er 2015 auch seinen Abschluss als Tänzer machte. Snorre Elvin ist Teil des Tanzkollektivs Danseatelier und arbeitet mit Nanna Stigsdatter, Peter Scherrebeck Hansen und Katrine Staub zusammen. Er hat u. a. für Michele Rizzo, Pedro Goméz-Egaña, Esben Weile Kjær, Tina Tarpgaard und Martin Forsberg getanzt.