Zum 30-jährigen Jubiläum von kulturen in bewegung und der Saisoneröffnung von WUK performing arts erwartet Euch im FIBER space die gefeierte Performance SPAfrica von Studio Hetzel und Ntando Cele. In ihrer Bühnenshow thematisieren Studio Julian Hetzel und Ntando Cele, wie immaterielle Güter wie Identität und kultureller Hintergrund am internationalen Kunstmarkt kapitalisiert werden. Der kulturelle Hintergrund und die Identität der Protagonist*innen sind zu wertvollen Ressourcen der Wertschöpfung geworden. Ist Trauma das neue Gold der Kunst? Am 30.9. findet ein Artist Talk mit Ntando Cele im Anschluss an die Performance statt.
Studio Julian Hetzel (er/ihm) Julian Hetzel arbeitet als Performance-Künstler, Musiker und bildender Künstler. Er entwickelt Werke an der Schnittstelle von Theater, Musik und Medien, die eine politische Dimension und einen dokumentarischen Ansatz haben. Er ist künstlerischer Leiter des Studio Julian Hetzel, einer in Utrecht ansässigen Organisation, die seine künstlerischen Projekte realisiert und produziert. Hetzels Werke werden international produziert und in über 20 Ländern weltweit präsentiert. 2017 erhielt Hetzel den VSCD-Mimepreis für The Automated Sniper (produziert von Frascati Producties und Ism & Heit). 2019 war All Inclusive (von CAMPO und Ism & Heit) Teil der offiziellen Auswahl des Nederlands Theaterfestival. SELF von Julian Hetzel war der niederländische Beitrag auf der Praguer Quadriennale 2019. Im August 2019 präsentierte Hetzel drei Werke auf der Biennale Teatro di Venezia. Er ist assoziierter Künstler am Kunstencentrum CAMPO Gent (Belgien). Seit 2021 erhält Studio Julian Hetzel strukturelle Förderung vom Fonds Podiumkunsten (FPK) und der Stadt Utrecht
Ntando Cele (sie/ihr) Ntando Cele wurde in Südafrika geboren und lebt in Bern, Schweiz. Sie studierte Schauspiel in Durban und besuchte zudem die DasArts in Amsterdam. Ihre Arbeit sprengt die Grenzen zwischen physischem Theater, Videoinstallation, Konzert und Performance. Sie verbindet Musik, Text und Video, um ihre eigene Identität auf der Bühne neu zu erschaffen.