#THEATER

THE DAY BEFORE

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​ Eine Party – die vielleicht letzte vor dem Krieg: In einem immersiven Bühnenraum bil­det das Publikum gemeinsam mit zwei Darstellerinnen, Perkussio­nist:innen und einem Chor junger Frau­en eine Schicksalsgemeinschaft. Die französische Philosophin Simone Weil setzte sich bereits 1940 mit Homers   Ilias , dem Urmythos kriegerischer Ge­walt auseinander und analysierte die Dynamiken und Mechanismen unauf­hörlicher Kriegstreiberei. Ihre Gedan­ken nimmt das österreichisch­-brasi­lianisch­spanische Trio Brigitta Muntendorf (Komposition), Christiane Jatahy (Regie) und Rosa Montero (Text) als Inspiration und setzt dem homeri­schen Mythos zeitgenössische feminis­tische Positionen entgegen. In einem 3D­-Audio-­Setting, zwischen Kamerabildern und Live­-Geschehen wird zusammen gefeiert – am Rande des Abgrunds. ​
Pressetext