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TONI SCHMALE

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​ Toni Schmales skulpturale Arbeiten entziehen sich Festlegungen, sowohl inhaltlich als auch formal. Ambivalenzen und Übergänge, Transformationen und Widersprüche bestimmen ihre technische, hochästhetische künstlerische Sprache. Sie interessiert sich für Räume und Orte, deren Funktion und Nutzung, sowie Resonanzen und Dissonanzen mit Interventionen und Kunstwerken, welche integriert, aufgestellt oder beherbergt werden. Für die ehemalige Montagehalle des Kunstraum Dornbirn entwickelt Schmale eine neue Arbeit, die zu dem zentralen installativen und inhaltlichen Motiv der Tankstelle und der Architektur in spannendem Wechselverhältnis steht. ​

​Schmales Werke bewegen sich hauptsächlich im Bereich des Bildhauerischen – vom Objekt über die Skulptur bis zur riesigen Installation. Bereichert und erweitert wird der entstehende Denkraum durch Eingriffe im öffentlichen Raum, Zeichnungen oder Fotografie. Aus Metall, Beton oder Gummi lässt sie Maschinen entstehen, die sich erst auf den zweiten Blick in Gestalt, Material und Konstruktion einer sinnhaften Inbetriebnahme oder Funktion entziehen. Dafür verschmelzt die Künstlerin bekannte mit erfundenen Formen oder Versatzstücken. Assoziationen zu Fitness- oder Foltergeräten sind nicht willkürlich, sondern referentiell angelegt und reichen in die Sphären des Fetischs, der körperlichen Optimierung, der Lustbefriedigung oder der eigenen Demontage.
(Pressetext)