In Ausgabe dreizehn spricht Hannes Hametner mit Marlene Streeruwitz über ihr Leben und ihr Werk, mit dem sie sich seit über vierzig Jahren für feministische Positionen stark macht und gegen Nationalismus, Patriarchat und Diskriminierung anschreibt, sowie darüber, wie es gelingt, jenen Menschen und Positionen eine Stimme zu geben, die im repräsentativen Kulturbetrieb - und damit auf vielen Bühnen - unsichtbar sind.
Marlene Streeruwitz, in Baden bei Wien geboren, studierte Slawistik und Kunstgeschichte und begann als Regisseurin und Autorin von Theaterstücken und Hörspielen. Für ihre Romane erhielt sie zahlreiche Auszeichnungen, darunter zuletzt den Bremer Literaturpreis und den Preis der Literaturhäuser. Ihr Roman »Die Schmerzmacherin.« stand 2011 auf der Shortlist für den Deutschen Buchpreis. Zuletzt erschienen der Roman »Flammenwand.« (Longlist Deutscher Buchpreis 2019) und die Breitbach-Poetikvorlesung »Geschlecht. Zahl. Fall.« (2021).
Literaturpreise:
u.a.
Mara-Cassens-Preis 1996
Österreichischer Würdigungsstaatspreis für Literatur 1999
Hermann-Hesse-Literaturpreis 2001 (für "Nachwelt")
Walter-Hasenclever-Literaturpreis 2002
Bremer Literaturpreis 2012
Franz-Nabl-Preis 2015
Preis der Literaturhäuser 2020