#KUNST#AUSSTELLUNG#ARCHITEKTUR#LIEBLINGSEVENT

VOR EINBRUCH DER DUNKELHEIT. DIE WIENER WOHNKULTUR DER ZWISCHENKRIEGSZEIT

´

Für die Neudefinition der kulturellen Identität Wiens und Österreichs nach dem Ersten Weltkrieg spielten das Thema „Wohnen“ und Fragen des Einrichtens eine entscheidende Rolle:

​Sie wurden auf breiter Basis debattiert und wirkten sich durch Vorträge, Ausstellungen und Publikationen auf den gesellschaftspolitischen Diskurs der Zeit aus. Zentral war dabei nicht allein die Frage, welche Wohnformen der neuen, demokratisch verfassten Republik angemessen wären, sondern auch diejenige, wie sich die Wohnungsnot der Bevölkerung durch sozialen Wohnbau lindern ließe.

Die soziokulturelle Gestaltungsaufgabe des Wohnens, wie sie sich in der Zeit zwischen den beiden Weltkriegen in Wien stellte, macht das MAK in einem innovativen Ausstellungsprojekt erfahrbar. Für die Inszenierung dieses „Wohnexperiments“ konnte die renommierte Bühnenbildnerin Anna Viebrock gewonnen werden, die dafür bekannt ist, mit ihren einprägsamen Räumen unseren Blick auf die Vergangenheit herauszufordern und Unaufgearbeitetes in die Gegenwart zu holen.