Eigentlich plante Ndoho Ange ihr Stück als Rückkehr: Vielleicht auf die Insel meiner Mutter oder ins Land meines Vaters ein Ursprung, den es wiederzuentdecken gilt. Aber zu dieser Rückkehr sollte es nie so recht kommen. Stattdessen scheint sie in Welcome To My Jungle in Schleifen der Erinnerung gefangen; wie in einem Boxkampf, umringt von Publikum und Subwoofern, tritt Ange sich Runde um suchende Runde selbst entgegen. Der multidisziplinären Künstlerin die nicht nur eine begnadete Tänzerin ist, sondern auch fotografiert, Gedichte schreibt und als Spoken-Word-Artist performt ist ein mitreißendes, rituell anmutendes Solo gelungen. Dabei gibt No, No, No von Dawn Penn, ein Klassiker der elektronischen Jungle-Musik, den bebenden, flirrenden Ton vor. (Pressetext)