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AMERIKA

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Einen „modernen David Copperfield“ nennt Kafka seinen ersten Romanhelden Karl Roßmann. Der erst 16-Jährige wird von den Eltern nach Amerika geschickt. Wie so viele Menschen soll er sich hier eine neue Existenz aufbauen. Doch er macht nicht die Karriere vom „Tellerwäscher zum Millionär“. Im Gegenteil: Die eigene Gutgläubigkeit, unglückliche Umstände und Ungerechtigkeiten stürzen den Jungen in zunehmend ausweglose Situationen. Er wird zum Spielball seiner Umwelt, und alle Anstrengungen, sein Schicksal in die eigene Hand zu nehmen, bleiben erfolglos.

"Amerika“ ist eine Auswanderergeschichte und zugleich auch ein Anti-Bildungsroman: Jemand sucht in der Neuen Welt sein Glück und wird ein Niemand. In aberwitzigen Abenteuern schildert Kafka den sozialen Abstieg seines Helden und seziert humorvoll und sarkastisch den amerikanischen Traum. Er erzählt von Fremdsein, von Weltverlust und von der existenziellen Suche eines Heimatlosen in der modernen Welt. „Amerika“ ist in mancher Hinsicht ein Ausnahmefall im Werk Franz Kafkas. Der Autor selbst war, wie Max Brod berichtet hat, überzeugt, „dass dieser Roman hoffnungsfreudiger und lichter“ sei als alles, was er sonst geschrieben hat.   „Amerika“ wurde 1927 nach Kafkas Tod von seinem Freund Max Brod veröffentlicht.
Pressetext

Inszenierung Georg Schmiedleitner
Bühne Stefan Brandtmayr

Besetzung
Karl Roßmann Aaron Röll
Johanna Brummer, Dienstmädchen / Klara / Therese / Chauffeur / Fanny Sarah Zaharanski
Der Heizer / Pollunder / Oberkellner / Polizist 1 / Mann / Diener 4 Georg Clementi

Kapitän / Mr. Green / Delamarche / Liftboy / Josef Mendel, Student / Frau 2 Gregor Schulz
Oberkassiererin / Diener 1 / Oberköchin / Polizist 3 / Chef KS Britta Bayer

Edward Jakob, Karl's Onkel / Diener 2 / Robinson / Schreiber Christoph Wieschke
Diener 3 / Kellnerin / Oberportier / Polizist 2 / Brunelda / Frau Tina Eberhardt



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